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BABYLON


Besetzung:

Viktor Heyse ( g voc ),  Dieter Wiesjahn ( bg ), Bernd Bangel ( g voc ),  Bernd Schwitzke ( dr ), Harald Wittkowski ( keyb )

Babylon hat eigentlich zwei Leben. Das erste begann 1975, als Heyse, Wiesjahn, Bangel und Schwitzke das Peter Holten Sextett verließen. 1976 kam der erste Durchbruch mit der ”Tshigiten-Legende”. Hier spielte schon ein gewisser Manfred Hennig die Keyboards und Wolfgang Fuchs trommelte.  "Wir machen weniger konzertante, sondern eine Verbrauchermusik für breite Hörerkreise", so Manfred Hennig. Fuchs und Hennig verließen 1978 die Band und gründeten die Synthesizer-Band Pond, Hennig ging später zu City. Dann wurde es ruhig um Babylon, da Heyse zur Armee musste. Wenig später stellte Wiesjahn eine völlig neue Band zusammen, die sich härter zu orientieren versuchte: Wiesjahn (bg), Frank Powileit (g), Hilmar Holz (voc), Horst Trumpelmann (dr). Es kamen neue Umbesetzungen und der Sound wurde melodiöser aber weiterhin ziehmlich erfolglos.  ( Im Bild unten Babylon noch mit Manfred Hennig und Wolfgang Fuchs - Quelle "City - Am Fenster", Schwarzkopf & Schwarzkopf, 1997 ; Oben "Melodie & Rhythmus-Poster 1988, Heft 11)

Mit dem neuen Sänger Detlef Volquardsen begann das Zweite Leben der Band als Heavy Metal Combo. 1987 kam Wolfgang Densky (g Ex-Joco-Dev / Formel 1) in die Band und Amiga entschloss sich endlich, eine LP mit Babylon zu veröffentlichen. Mit ”Dynamit” erschien 1988 eine Platte, die sich aus Rundfunkproduktionen der Jahre 1986-1987 zusammensetzte.  Die Songs "Dynamit", "Geisterstunde" oder "Tschernobyl" hatten schon etwas. Wenn man aber die Platte mit einigem Abstand hört, merkt der Zuhörer schnell, das sich die Metal-LP dieses Zeitraumes soundtechnisch sehr ähneln. Dafür kann die Band nichts, denn eingespielt wurde im Studio des "Prinzip-Machers" "Matko" Matkowitz, der damals auf solide Handarbeit verzichtete und DrumComputer einsetzte. Das macht den Sound synthetisch und etwas blechern. (Vergleiche mit LP "Phönix" von Prinzip). Aber anhören lohnt sich allemal.  1989 waren Babylon: Dieter Wiesjahn (g), Wolfgang Densky (g), Detlef Volquardsen (voc), Carsten Heinrich (dr), Hubert Ranft (bg).  


. Amiga (LP)

Dynamit:  Seite1: Dynamit, 3:20, Volquardsen / Wiesjahn, Geisterstunde, 4:26, Volquardsen / Wiesjahn,  Ha-Ja-Jo, 4:16, Volquardsen / Wiesjahn, Freitagabend, 5:38, Volquardsen / Wiesjahn, Wir rocken los, 3:46, Volquardsen / Wiesjahn, Seite2: Speed King, 3:31, Sellin /  Wiesjahn, Tschernobyl, 5:35, Sellin / Wiesjahn, Hinter Glas, 5:26, Sellin / Wiesjahn, Auf und ab, 3:36, Sellin / Wiesjahn, Lebe wohl, 4:04, Sellin / Wiesjahn,  856 298, 1988, eingespielt von Dieter Wiesjahn (g), Detlef Volquardsen (voc), Hubert Ranft (bg), Carsten Heinrich (dr), Andrej Horvath (g), Wolfgang Densky (g) Titel 2,4 & 5 Seite2, Michael Sellin (voc) Titel 4 Seite2, Jürgen Matkowitz (g) Titel 2 Seite2, Redaktion: Wolf-Dietrich Fruck, Aufnahmen Rundfunk der DDR, Produktion: Walter Cikan, Cover: Michael Schmidt, Studio G+W 

. Amiga (Singles) 

Geisterstunde, 4:26, Volquardsen / Wiesjahn /  Wir rocken los, 3:46, Volquardsen / Wiesjahn, 456 601, 1986

. Amiga (Titel) 

Alles Gute, 3:08, Volquardsen / Wiesjahn / Wiesjahn, auf: Das Album-Rock Bilanz 1984, 856 083/84, 1984,  Ha-Ja-Jo, 4:16, Volquardsen / Wiesjahn, auf: Das Album-Rock Bilanz 1987, 856 321/22, 1987, Gib Gas und komm 3:10, Wiesjahn / Volquardsen / Wiesjahn auf: Heiße Würstchen-Neues aus Rock und Pop, 856 014, 1983, Monopoli (Nie wieder Krieg), 3:53, Demmler / Wiesjahn auf Rock für den Frieden 84, 856 038, 1984

. auf CD:

Ich singe gerne Lieder 4:01, 1976, Diestelmann / Heyse auf Beatkiste Vol. 3, Barbarossa 01320 2, 1995, Tshigiten-Legende, 3:32, 1976, Plath / Heyse auf Beatkiste Vol. 4, Barbarossa 01321 2, 1995), Tschernobyl, 5:35, Sellin / Wiesjahn auf: Deutscher Demokratischer Beat, Amiga DSB und  Rock aus Deutschland, Castle cbc 8049-2, 1993/1994, Dynamit, 3:20, Volquardsen / Wiesjahn auf Die DT-64 Story Vol. 2  Amiga 74321 - 359242, 1997