Die Sputniks zählen zu den populärsten Beatbands Deutschlands. Die Gruppe wurde 1963 gegründet und gezwungenermaßen 1966 vom DDR-Regime aufgelöst.
Genre: Beat
Die Sputniks zählen zu den populärsten Beatbands Deutschlands. Gegründet wurde die Gruppe 1963 und bereits 1966 durch das DDR-Regime gezwungenermaßen aufgelöst.
Die Band entstand aus Mitgliedern der Telestars und der Magdeburger Big Town Boys. Zur ursprünglichen Besetzung gehörten:
Ihre Premiere feierten die Sputniks im Twistkeller. Dort wurde das Musiklabel Amiga auf die Band aufmerksam und nahm sie unter Vertrag.
Allerdings mit der Auflage, den Bandnamen zu ändern und keine englischsprachigen Texte mehr zu verwenden, wie es die DDR-Behörden vorschrieben.
1965 traten Peter Nehls, Michael Fritzen und Benno Pennsler der Band bei.

Im selben Jahr kam es beim Rolling-Stones-Konzert in der West-Berliner Waldbühne zu Ausschreitungen. Die DDR-Regierung reagierte darauf mit der strikten Einschränkung der Beatbewegung, die ihr als unkontrollierbare Jugendbewegung galt.
Es folgten strenge Kontrollen, verschärfte Auflagen und Auftrittsverbote. Unter diesem Druck gab die Band 1966 ihre Auflösung bekannt.
1996 feierten die Sputniks ihr Comeback – mit den Gründungsmitgliedern Henry Kotowski und Bernd Emich. Sie hielten zwar den Beatmusik-Stil der 1960er bei, entwickelten aber auch ihren eigenen Sound, den Big Bastard Beat.
Seither tourt die Band regelmäßig, unter anderem auch international. Einer der ersten Auftritte nach dem Comeback fand bei der Show „Stars of the 60’s“ im Londoner Palladium statt.
Aktuell setzen sich die Sputniks aus folgenden Mitgliedern zusammen: