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ZENTRALQUARTETT

Besetzung:
v.l.n.r. Conny Bauer (tb), Ulrich Gumpert (p), Ernst-Ludwig Petrowsky (sax, fl), Günter "Baby" Sommer (dr, perc)
Nach der ersten Beat-Phase in der damaligen DDR suchten die Musiker und Bands nach neuen Wegen und Herausforderungen, um musikalische Ideen umzusetzen. Es entstanden Bands, die sich dem Soul und frühen Formen des Jazzrock verschrieben. Damals profilierten sich die Modern Soul Band, die Gruppe Panta Rhei, die Jazz-Rock-Band SOK und die verschiedenen Besetzungen der Klaus Lenz Band.
Nach Erfahrungen in verschiedenen Bands und mit den vielschichtigen Spielweisen des Jazz kristallisierte sich bei allen vier Musikern der Wunsch, oder das Verlangen nach freier Improvisation heraus. 1973 formierte sich aus dem Kern von SOK die Band Synopsis heraus und es begann die internationale Anerkennung des Free-Jazz aus der DDR. Schon 1974 erschien bei AMIGA die LP "Synopsis" (AMIGA 855 395).
1975 stieg Conny Bauer aus. Er gründete mit FEZ seine eigene Band und begann wenig später solistisch tätig zu werden. Ersetzt wurde Bauer durch Klaus Koch (b). Diese zweite Synopsis-Phase ist auf einer CD dokumentiert, "Synopsis' 77 - Live in Mittweida". 1978 löste sich die Band auf.
1984 kam es auf Initiative von Günter Sommer zur Reunion, diesmal unter dem Namen "Zentralquartett". 1990 entstanden die Aufnahmen der ersten CD "Zentralquartett". Damals noch auf dem Label ZONG (Deutsche Schallplatten GmbH), die DDR gab es nicht mehr, die Vereinigung gab es noch nicht...
unter Verwendung des Artikels "Von Synopsis zum Zentralquartett" von Bert Noglik 2003
. auf CD:
Synopsis '77 – Live in Mittweida: Conference At Baby’s, 16:06, Bohnsdorfer Holz, 22:39, Hundert Maassgelinzerte, 10:54, Synopsis, 14:53, eingespielt live von: Ulrich Gumpert (valve-tb), Ernst-Ludwig Petrowsky (ts, ss, fl), Klaus Koch (b), Günter Sommer (dr, perc) auf CD Synopsis 1996