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ENGERLING


Besetzung: Wolfram "Boddi" Bodag (voc p harm), Rainer Lojewski (dr), Heiner Witte (g), Erhard Klauschenz (b), Reiner Greger (viol voc), Peter Brandl (harm voc),  1988: Bodi Bodag (keyb harm voc), Heiner Witte (g slide), Manne Pokrandt (b fretless), Friedemann Schulz (dr). 1997 Heinz Glass (dr).


1975 als Engerling Blues Band  in Form eines Sextett gegründet. Die Band spielt Blues in der schwarzen Boogie-Form, übernimmt aber in den 80ern auch modernere Stilelemente des liedhaften Rock. Mit der Umbesetzung des Bassisten (für Klauschenz kam Jens Saleh) und Greger und Brandl wurden durch Bernd Kühnert an der Gitarre ersetzt, entstand 1978 ein Quintett. 1979 erschien bei Amiga die erste LP.


Diskografie, Amiga, LP

Engerling, Engerling, Amiga 855 597, 1978: Seite1: Sechs Tage auf dem Rad, 3:48, Kühnert / Bodag, Schwester Bessies Boogie, 3:22, Bodag, Gleichschritt, 3:58, Bodag, Moll-Blues, 10:09, Bodag, Seite2: Die dünne Haut, 5:34, Bodag, Blues vom Roten Hahn, 4:06, Bodag, Mama Wilson, 4:55, Bodag, Montgolfiere, 7:13, Engerling,

eingespielt von: Wolfram Bodag (voc p harm), Rainer Lojewski (dr), Heiner Witte (g), Bernd Kühnert (g), Micha Arnold (b), Jens Saleh (b), Gottfried Klier (sax), Produktion: Klaus Peter Albrecht, Cover: Michael Arnold

 

Wieland Ziegenrücker schrieb in der M&R 4/1979 folgende Rezession der ersten Engerling-LP: „…Von Anbeginn hat sich die Gruppe Engerling dem Blues verschrieben. Doch Blues bedeutet für sie keine Einengung, kein starres Schema, sondern in erster Linie lebendiges Musizieren unter Nutzung bewährter Traditionslinien und modischer, aktueller Einflüsse. Es liegt auf der Hand, dass sie sich ebenso mit den „klassischen“ wie mit den zeitgenössischen Bluespersönlichkeiten und ihrem Schaffen auseinandersetzt. Das spürt man in der Musik, aber auch in den Texten. Offensichtlich wird dieser Prozess mit den Titeln „Mama Wilson“ und „Schwester Bessie‘s Boogie“. „Mama Wilson“, einer der erfolgreichsten Engerling-Titel, auch bereits auf Single erschienen, ist ein fiktives Gespräch mit der Mutter des 1970 auf tragische Weise ums Leben gekommenen Alan (Al) Wilson. Wilson, Jahrgang 1943, spezialisierte sich nach seinem Musikstudium als Bluesforscher und gilt als Mitbegründer der in Los Angeles beheimateten Blues-Rock-Band Canned Heat. Er war ein bedeutender Vertreter des „weißen“ Blues und Vorbild für die nachfolgende Generation – kein Wunder also, wenn ihm von den Berliner Musikanten ein klingendes „Denkmal“ gesetzt wird, denn Bodag bekennt: „Den Boogie blies er in uns rein!“. Während Wolfram Bodag zu „Mama Wilson“ einen einfühlsamen, treffend charakterisierenden Text schrieb, wendet er in „Schwester Bessie’s Boogie“ ein anderes Prinzip an. Schwester Bessie verkörpert die berühmte Bluessängerin Bessie Smith. Ihr widmet Bodag einen typischen, erfrischenden Klavier-Boogie-Woogie: ostinate Baßfiguren in der linken Hand, stereotype, melodische Wendungen in der rechten Hand. Die Musik hat eindeutig das Primat, der Text erschöpft sich in (fast belanglosen) Ausrufen, unterstützt die Spielfreude – auch hier das Anknüpfen an bewährte Traditionen. Zu den älteren Engerling-Titeln dieser LP zählt auch der „Blues vom roten Hahn“. Bodag erzählt die Story vom Wiederaufbau des abgebrannten Bluesklubs, von der Solidarität der Bluesmusikanten, die für ihre Freunde Geld einspielen: „Hier habt ihr die Moneten. Legt sie gut an, fang an aufzubaun, und laßt euch nicht nochmal vom Roten Hahn dort unterm Dach den alten Blues versau’n.“ Neu eingespielt wurde „Die dünne Haut“. Bodag glaubt, „die Haut ist zu dünn für diese Welt“ und wünscht sich das dicke Fell eines Grizzlybären – was ihm aber auch so alles widerfährt, dem sensiblen Musiker. Klar in Verse und Refrain gegliedert, treten in dieser Komposition wohltuend markante metrische Akzente hervor (z.B. die wiederholt „vorgezogene“ Eins im Vers), die den Ablauf interessant machen.

Die Platte beginnt mit einem neuen Titel: „Sechs Tage auf dem Rad“, einem anfeuernden Durchhaltelied für die Berliner Winterbahn-Fans. Ob es auch für Engerling ein „Renner“ wird? Mir scheint die Substanz (Text wie Musik) dafür etwas zu mager; gelungen dabei die Korrespondenz von Gitarre und Klavier. Recht originell dagegen finde ich einen weiteren Neuling – „Gleichschritt“. Bodag schildert an Hand zahlreicher aus dem Leben gegriffener Beispiele wie sie „hü“ sagt, wenn er „hott“ meint, trotzdem (oder gerade deshalb) kennen beide keine Langeweile und finden sich nett – auch ein Rezept! Der differenzierte Einsatz der Mundharmonika verleiht als Gegenpol zum Gesang diesem Titel das Kolorit. Eine weitere Novität stellt der „Moll-Blues“ dar. „Moll“ bezieht sich in diesem Falle nicht nur auf das Tongeschlecht, sondern symbolisiert eine Person, auf der das Vergangene lastet. Die Einsamkeit wird zur Gefahr: „Gib auf dich acht, sonst erstickst du in Erinnerung.“ Ein typischer Blues, schwer, in langsamen Zeitmaß (6/8-Takt), mit Solochorussen von Gitarre und Saxophon, im Mittelpunkt der unverkennbare Gesang Wolfram Bodags.

Den Abschluß der Engerling-LP bildet das Instrumental „Montgolfiere“, eine Reminiszenz an den ersten Heißluftballon bzw. an seine Konstrukteure, die französischen Brüder Montgolfier. Trotz mehrmaligen Durchhören fand ich keine rechte Beziehung zur Überschrift (oder soll die beabsichtigte musikalische Monotonie das Dahinschweben des Ballons widerspiegeln?). Wenn auch stellenweise in der Interpretation Bluesfeeling erkennbar ist, so scheint mir doch dieser Titel auf der Platte isoliert (hart gesagt: deplaziert) zu stehen. Er eignet sich wohl besser für ein Konzertprogramm, mit Raum für ausgeprägtes Solospiel.

Engerlings musikalische Konzeption ist klar erkennbar: geradlinige, urwüchsige Blues- und Boogiemusik, vielgestaltig und abwechslungsreich.

Als Spiritus rector des Unternehmens fungiert Wolfram Bodag, der die Texte zu seinen Bluesbildern mit Können und Einfallsgabe selbst schreibt, der als Sänger und Keyboardspieler vieles selbst „über die Rampe“ bringt. In ihm verkörpert sich die oft beschworene Einheit von Text, Musik und Interpretation in einer originellen Synthese. Ihm zur Seite stehen die Gitarristen Heiner Witte und Bernd Kühnert, Saxophon bläst Gottfried Klier. Für einen unauffälligen, aber „marschierenden“ Rhythmus sorgen Rainer Lojewski (dr) und in jüngster Zeit Jens Saleh (bg), auf einigen Produktionen von Mischa Arnold und Erhard Klauschenz vertreten….“


Engerling, Tagtraum, Amiga 855 832, 1981: Seite1: Muschellied, 6:15, Bodag, Engerling’s Blues, 4:35, Bodag, 21 Uhr 55, 3:05, Bodag, Knüppel aus dem Sack, 4:40, Bodag, Seite2: Tommy Simpson, 3:30, Bodag, Tagtraum früh im Park, 7:30, Bodag, Auf verlorenem Posten, 4:55, Bodag,

eingespielt von: Wolfram Bodag (voc, keyb, harm), Helmut Forsthoff (sax), Heiner Witte (g, slide-g), Peter Lucht (dr, perc), Gunther Krex (bg), Produktion: Klaus-Peter Albrecht, Cover: Michael Arnold

Wolfgang Martin in der M&R 11/1981: „Bekanntlich hat der populäre Engerling-Chef Wolfram Bodag just in dem Moment das Personal ausgetauscht, als sich abzeichnete, dass seine Berufsauffassung und die einiger „Engerlinge“ auf unterschiedlich verdichteten Fundamenten ruhten. Von den Musikern, mit denen Bodag im Jahre 1978 die erste Engerling-LP einspielte, verblieb nur noch der Gitarrist Heinrich Witte. Hinzu kamen als weitere Instrumentalisten der neuen LP „Tagtraum“ Peter Lucht (dr, perc), Gunther Krex (b) und als Gast der im Rock- und Jazzmusizieren gleichermaßen versierte Saxophonist Helmut Forsthoff. Also auch hier wieder Bodags Vorliebe für das Saxophon, die er schon auf der ersten LP (Gottfried Klier) kundtat.

Das frische, unverbildete blues-intensive Musizieren der ersten LP ist mir in lebhafter Erinnerung geblieben. Glaube, ich werde ähnliches auch von der zweiten LP sagen, obgleich sie stilistische Ausweitung dokumentiert. Zwar dröhnt die alte ungebrochene Blues-Leidenschaft Wolfram Bodags, der wiederum für Kompositionen, Texte und Arrangements zeichnet, besonders in Titeln wie „Knüppel aus dem Sack“ und „Engerling’s Blues“ mächtig auf, insgesamt aber präsentiert sich die Platte stilistisch vielfarbiger und harmonisch farbkräftiger. Ich meine durchaus, dass Bodag in der Handhabung der Mittel gereift ist. Das betrifft auch die musikalische Materialökonomie. Bodags Arrangements und die Musizierweise sind auf Entschlackung aus. Dieses gewiß nicht schöne, aber kennzeichnende Wort meint hier Eliminierung des Überflüssigen, Reduzierung musikalischen Ballastes wie unverständliche Mittelstimmen, sich verselbstständigende Instrumentaleffekte, unscharf gebündelte Akkordik. Indem Bodag sich auf das Notwendigste konzentriert, auf das, was die inhaltliche Aussage stützt und nicht verstellt, gewinnt seine Musik lakonische Prägnanz und Schlagkraft. Fast immer erweckt diese Musik den Eindruck, als erfolge der Einsatz der musikalischen Mittel nach deutbaren funktionalen Prinzipien. Beispielsweise in „Tommy Simpson“. Dieser Tommy Simpson, eine ebenso fiktive wie reale Figur, ist Radweltmeister der Profis und wird in der „Tour de France“ erbarmungslos von seinen Managern „verheizt“. Mit Aufputschmitteln versuchen sie, seine gefährdete Spitzenposition zu retten. Simpson wird das Opfer ihrer Gewinnsucht. „Im Staub liegt Tommy Simpson, das Leichentuch im Gesicht.“ Eine der hier wichtigsten musikalischen Figuren, die zum Teil auch die musikalische Substanz speist, ist ein im Baßregister (keyb, b) ostinat kreisendes Terzen-Motiv vorwiegend auf c-es-d-b (überhaupt hat Wolfram Bodag eine innige Beziehung, die aus seinem Blues-Verständnis erklärlich ist, zum Terz-Intervall).Diesem Motiv ist mehrfache Bedeutung zuzuordnen – in seinem motorischen Gleichmaß scheint es nicht nur Härte, Qual, Dynamik des mörderischen Rennens, sondern auch die Unerbittlichkeit, die Sklavenexistenz des Profi-Daseins zu charakterisieren. Im Verlauf des Titels wird dieses Motiv, ohne dass sein Grundgestus aufgegeben wird, verändert: Es löst sich auf in vibrierende Repitationstöne und erscheint in neuer rhythmischer Gestalt. Noch andere Beispiele ließen sich anführen, die für Bodags Fähigkeit sprechen, musikalische Mittel funktional konsequent zu realisieren.

Sieben Titel auf der zweiten LP. Nur einen vermag ich nicht zu favorisieren – den einzigen instrumentalen nämlich, der sich „21Uhr55“ nennt und damit unserer Neugier neues Martyrium auflädt: Welches Ereignis, Erlebnis verbindet sich mit dieser Uhrzeit? Dieser mittelmäßig temperierte, ganz auf das Leuchten der Gitarren-Melodie (nicht immer intonationsrein) setzende Titel von geringer Erfindungskraft, ziemlich spannungsarm, eintönig und zudem vordergründig. Dagegen sind die Vokaltitel von ungleich wesentlicherer Substanz. Einen Titel, den meisten bekannt, möchte ich aufs Podest stellen: „Knüppel aus dem Sack“. Bodag attackiert hier in hartnäckigenTriolen-Ketten und mit interpretatorisch beißendem Spott willfähriges Anpassertum, Moralverluste, Verkehrung des Lebenssinns, den geradezu sportlich-ehrgeizigen Wettkampf der Saturierten um Reichtum. Der Textautor Bodag macht sogleich mit dem ersten Bild klar, wie das Weitere zu verstehen ist: Wenn der Schimmel des Fuhrmeisters nicht mehr trecken will, wird er mit dem umgehängten Hafersack gefügig gemacht. Bodags Ironie ist bisweilen eisig, aber er hat ja recht. Jene Trude Zaremba mit ihren exquisiten Ansprüchen, mit denen sie ihren Mann erpresst, jener Kunstmaler Ludwig, der – weil Seichteres ihm schnell eine goldene Nase eingebracht – nicht mehr malt, „was ihm vor Jahren im Nacken saß“ – sie sind ja leider mitten unter uns. Und dieses Unbehagen an einem sehr wohl veränderungswürdigen Zustand artikuliert sich in einem pfeilscharfen Blues-Song. Hier ist Bodag auch mehr Moralist als im „Muschellied“, dessen realistischer Text in einer recht schwachen refrainhaften Pointe ausläuft. Da wird die Verfassung einer Frau beschrieben, die körperlich und nervlich fix und fertig ist; das Leben hat sie irgendwie (?) gebeutelt, einen saufenden Mann, vor dem sie angstvoll flüchtet, weiß sie an ihrer Seite. Diese harte Situationsschilderung wird fast surreal zugespitzt durch Zeilen wie „Wenn du vor den Spiegel trittst, malst dir die Nase rot und kalkst dein Gesicht mit Chlorodont und denkst, du wärst schon tot. Und belegst mit abgebrannten Kippen dein Butterbrot“. Daran die privatisierende Pointe „Dann schmink (seil) dich ab, und komm zu mir“ anzuschließen, verkleinert die Geschichte, meine ich.

Ansonsten versteht sich Bodag in seinen Texten als verdammt guter hintergründiger Allegorist („Engerling’s Blues“), beweist sich als Vertreter eines geradezu irritierend irrlichternd-kauzigen Hintersinns („Tagtraum“) und in seinen Musiken als Komponist, der das Aggressive, den Zorn ebenso kontrolliert beherrscht wie die ironisch feine Brechung („Tagtraum“, „Auf verlorenen Posten“). Als Sänger ist Wolfram Bodag merklich flexibler geworden, hinzugetreten ist auch eine auffallende Fähigkeit zur artikulatorischen Nuance; gewachsen ist das stimmliche Volumen.“              

beide Platten auch auf CD Amiga 74321 25544 2, 1994


Engerling, So oder so, Amiga 856 442, 1989: Seite1: Frühprogramm, 5:42, Bodag, Pfeif drauf, 3:30, Bodag, Moll’s Party, 4:09, Bodag, Nr.48, 4:27, Bodag, Hat nichts gebracht, 4:04, Bodag, Seite2: Narkose Blues, 5:41, Bodag, So oder so, 4:44, Bodag, Die anderen, 5:11, Bodag, Das letzte Lied, 4:55, Bodag,

eingespielt von: Wolfram Bodag (ld, keyb, voc, harm), Heiner Witte (g, slide-g), Manne Pokrandt (bg, fretless-b), Friedemann „ Frieda“ Schulz (dr), Gäste: Rene Decker (as), Waldi Weiz (g), Christian Höhle (tp), Bernd Swoboda (tb), Joachim Schmauch (ts), Aufnahmen Rundfunk der DDR, Produktion: Luise Mirsch, Michael Schubert, Redaktion: Volkmar Andrä, Cover: Waldemar Weiz, Foto: Hartmut Lopnow


Amiga, Singles

Engeling, Amiga 456 252, 1977: A-Seite: Der Zug oder die weiße Ziege, 4:33, Wolfram Bodag B-Seite: Da hilft kein jammern, 3:07, Wolfram Bodag, Redaktion: Volkmar Andrä, Cover: M. Kempfer


Engerling, Amiga 456 295, 1977: A-Seite: Schwester Bessie’s Boogie, 3:22, Wolfram BodagB-Seite: Mama Wilson, 4:55, Wolfram Bodag, Produktion: Volkmar Andrä, Cover: M. Arnold


Engerling, Amiga 456 455, 1980: A-Seite: Knüppel aus dem Sack, 4:40, Wolfram BodagB-Seite: Nachtliedchen, 5:15, Wolfram Bodag, Produktion: Volkmar Andrä, Cover: Michael Arnold 


Amiga, Titel

Schwester Bessies Boogie, 3:22, Bodag auf der LP "Rhythmus 77", Amiga 855 544, 1977

Mama Wilson, 4:55, Bodag auf der LP "20 Original Beat-Hits", Amiga 855 583, 1978

Knüppel aus dem Sack, 4:40, Bodag auf der LP "Rock + Pop 2’80", Amiga 855 797, 1980

Engerling’s Blues, 4:35, Bodag auf der Doppel-LP "Das Album-Rock Bilanz 1981", Amiga 855 889/90, 1981

Narkose Blues, 5:41, Bodag auf der Doppel-LP "Das Album-Rock Bilanz 1989", Amiga 856 474/75, 1990


Buschfunk, CD

Engerling, Egoland, SPV Records, 084-88652, 1992: Es kommen andere Zeiten, Narzisse, Schwarze Polster, Häng dich in den Wind, Legoland, Herbstlied, Grüne Insel, 3 x darfst du raten, Fahrradlied, Spiel der Fliegen, Es kommen andere Zeiten -extended version 

 


Engerling, Engerling live 1994, BuschFunk, 0 086-2, 1994:  Little Red Rooster / Albatros, 10:29, Dixon / Green, Tommy Simpson, 7:32, Bodag, Narkose Blues, 9:01, Bodag,  Mary, 4:00, Hedrix / Bodag, Not Fade Away, 7:11, Hardin / Petty,  Moll Blues, 9:44, Bodag,  Riders On The Storm, 15:23, Doors / Ernst,  Mama Wilson, 9:42, Bodag


Engerling, Komm vor, BuschFunk 0 087-2, 1997: Tom Tomskis Blues, Flieg dich frei,, Flucht, Glashaut, Cadillac,, Nordmond, Drehtanz, Zinker, Lewi räumt, Radlers Leid, Raumer 39 Beat, Ballade des äußeren Lebens 


Engerling spielt Stones, BuschFunk, 0 088-2, 1998: Sway, Luxury, Gimme shelter, Waiting on a friend, Dead flowers,, She said yeah, Sweet virginia,, Sitting on a fence,, Love in vain, The spider and the fly, Play with fire, 2000 light years from home, Out of time 

Das hatten die Musiker um Wolfram Bodi Bodag schon lange mal vor! Ein ganzes Live-Konzert ausschließlich mit Songs der Rolling Stones, ausgerechnet am Vorabend
eines Stones-Konzert in Berlin , welches dann(der Beinbruch am Bücherregal) ausfiel. Wir haben den Mitschnitt einigen unaufgeklärten, doch angesagten Zeitgenossen vorgespielt. Ihre Meinung war einhellig: selten waren in den letzten Jahren die Stones so frisch, locker und abwechslungsreich im Repertoire zu hören. Ein Geheimtipp mit Gewinngarantie! (Buschfunk)


Engerling, 25 Jahre - Das Jubiläumskonzert 2000, BuschFunk, 0 089-2, 2000:  CD1: Tom Tomskis Blues, Herbstlied, Zinker, Stormy Monday, Als ich wie ein Vogel war, Born to be wild, Engerling's Blues, Danke Mutter, Moll's Party, Mollblues, Bloss keinen Blues, Häng dich in den Wind, CD2: Ansage, Jessica, Venus in furs, Pfeif' drauf, Nr. 48, Tagtraum früh im Park, 6 Tage auf dem Rad, Green Manalishi, Mama Wilson, Cadillac, Don't want, So oder so

Zweifellos ein wichtiger Höhepunkt in der bluesigen Geschichte der Berliner Band.
Zwei ausverkaufte Konzerte, grandiose Stimmung unten und oben, und musikalische Gäste vom Feinsten: Danny Dziuk, Monster Schoppe (Renft-Combo,)Uschi Brüning, Lutz Kerschowski, Manfred Maurenbrecher, Andre Greiner Pol (Freygang) oder Rex Joswig (Herbst in Peking)- ein Jubiläumskonzert der ganz besonderen ART! (Buschfunk), Mitwirkende: Danny Dziuk, Monster Schoppe (Renft-Combo,)Uschi Brüning, Lutz Kerschowski, Manfred Maurenbrecher, Andre Greiner Pol (Freygang) oder Rex Joswig (Herbst in Peking)
 


Engerling, Die Original Alben + Bonus Tracks, BuschFunk 16082, 2005: CD1: Blues, Amiga 1979, CD2: Tagtraum, Amiga 1981, CD3: So oder so, Amiga 1988, CD4: Egoland, SPV 1992, CD5: Komm vor, BuschFunk 1997 

Die 5 Original-Alben der bekannsten Blues-band aus dem Osten Deutschlands in einer CD-Box. Die Box erschien zum 30. Geburtstag der Band, welcher am 16.4.05 in Berlin gefeiert wurde. Engerling ist sich und seinem Publikum über die Jahre treu geblieben und hält an seinem eigenen Blues-Stil mit intelligenten Texten fest.
Wir gratulieren und wünschen uns weitere Studioalben von Engerling und sind gern bereit zu investieren. (BuschFunk)


Engerling, 35 Jahre - Das Jubiläumskonzert, BuschFunk, 07092, 2010: CD1: 01. Moll's Party 5:05, 02. Mutter / Tochter 3:46, 03. Auf verlorenem Posten 4:33, 04. Berlin Mitte 5:07, 05. Erlkönig 4:49, 06. Niemandsland 5:50, 07. Tangled up in blue 5:17, 08. Da hilft kein Jammern 6:00, 09. Don and Dewey 5:10, 10. Freedom Ride 4:47, 11. 700 Houses 4:58, 12. Who`s fooling who 4:54, 13. Muschellied 9:40, 14. I am the Walrus 6:30, CD2: 01. Es kommen andere Zeiten 6:13, 02. How can a poor man stand, such times and live 3:49, 03. Juniors Wailing 5:48, 04. Happy 3:10, 05. Krise 4:26, 06. Heißer Sommer 3:07, 07. Bergab 4:36, 08. Moll-Blues 7:15, 09. Ich hasse Musik 5:10, 10. Mama Wilson 9:20, 11. Like a rolling Stone 12:45, 12. Narkose Blues 10:45

Eigentlich sollte ihr Jubiläumskonzert im April stattfinden, doch die Ärzte erteilten Mastermind Bodi Bodag ein strenges Auftrittsverbot und ließen seinen 60. Geburtstag zu einem Krankenhaus-Event werden. Jetzt wissen wir, wozu es gut war: Mit einem fast vierstündigen Konzert fegte die Band, allen voran Bodi Bodag, über die Bühne des überfüllten Kesselhaus der Kulturbrauerei. Es gab bejubelte neue Songs, ausufernde Engerling und internationale (Like a Rolling Stone) Klassiker, inspirierte Gäste wie den Akkordeon schwingenden Wenzel, den City-Blues-Gott Frank Dietz, den im Duett zum Summertime-Blues (auf deutsch) höchst symphatisch aufspielenden Lutz Kerschowski, herrliche Bläsersätze und Drums desöfteren im Doppelpack. Das Beste auf über 2,5 Stunden und dabei kaum eine Dopplung mit dem auch schon sehr schönen Konzert aus dem Jahre 2000. (BuschFunk)