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AMIGA BLUES BAND


Besetzung:

Peter Gläser (g voc ),  Michael Lincke ( g voc ),  Frank Gahler ( voc mharm ),  Wolfram Bodag ( p voc ),  Gerhard Laartz ( p voc ), Georgie Gogow ( b v )Herbert Junck ( dr )

1983 war es mal soweit, Amiga wollte den Blues. Sicher auf Grund der Nachfragen und auf Wunsch (und vielleicht etwas Druck) der Musiker. Für die Einspielung standen dann auch die Besten der Besten zur Verfügung. Zur oben genannten Besetzung kamen als "Background-Gäste" hinzu: Helmut Forsthoff (as)Claus-Dieter Knispel (tp)Dagobert Darsow (tb) und Norbert Jäger (perc). Karl-Heinz Ocasek schrieb 1983 im Covertext: „ Die Geburt dieser ungewöhnlichen Band fand unter ungewöhnlichen Vorzeichen statt. Als sich in der populären Musik die Begriffe und die Richtungen überschlugen, wollten wir allen Trends zum Trotz einmal einfache Musik machen. Musik für Menschen. Man war sich seit Jahren musikalisch und freundschaftlich verbunden und man konnte miteinander. Der Geburtsort der Gruppe war genau so ungewöhnlich, das Amiga-Studio in der Brunnenstraße. Mit der ersten Stunde ihres Bestehens begann die Produktion einer Langspielplatte und drei Wochen später, am 29. Januar 1983, gab die Gruppe ihr Live-Debüt bei  ‚Rock für den Frieden’.“  Und das Ergebnis kann sich hören lassen. Die alten Standards klingen frisch und kommen ohne Schnörgel rüber - und singen können Gahler und Bodi ja allemal.

Die Mitglieder sind gestandene Rockmusiker, die aus verschiedenen Bands kommen. Peter „Cäsar“ Gläser kommt von Karussell und (im Covertext nicht erwähnt ! ) von der Rocklegende Renft. Gahler, früher bei Monokel, singt heute bei NO 55. Von NO 55 kommt auch Ex-City-Basser Georgie Gogow. Michael Lincke spielt Slide-g bei Monokel und Wolfram „Bodi“ Bodag ist der Kopf der Engerling Bluesband. Während Urgestein Hugo Laartz bei Modern Soul spielt, trommelt Herbert Junck in der Hansi Biebl Band. Die Titel der Platte, alles alte Blues- und Rock-Standarts, wurden in der Gruppe ausgewählt und zusammen arrangiert. So haben die Songs beim Hinhören doch die Handschrift der Gruppenmitglieder, denn die Stimmen Bodags und Gahlers sind ebenso wenig unverkennbar, wie die Gitarren von Lincke und Gläser. Und noch etwas kommt beim Hören rüber, die Musiker hatten Spaß beim Spielen.  

Also: Auflegen und tanzt den Blues !  


. Amiga  (LP)

Not Fade Away: (Seite1: Walkin By Myself, 4:00, Jimmy Rogers, Wolfram Bodag voc, Ramblin’ On My Mind, 5:55, Robert Johnson, Frank Gahler voc, Crossroad Blues, 3:18, Robert Johnson, Wolfram Bodag voc, Help Me, 5:36, Sonny Boy Williamson, Frank Gahler voc, Seite2: I Believe I’ll Dust My Broom, 5:03, Michael Lincke voc, Maggie’s Farm, 5:06, Bob Dylan, Frank Gahler voc, Little Red Rooster, 5:15, Willie Dixon, Wolfram Bodag voc, Hoochie Coochie Man, 3:55, McKinley Morganfield, Peter "Cäsar" Gläser voc, Not Fade Away, 3:10, Charles Hardin / Norman Petty, Wolfram Bodag voc, Georgie Gogow (v),  Amiga  855 991-1983)  

. Amiga  (Titel)

Walkin By Myself, 4:00, Jimmy Rogers, Wolfram Bodag voc  ("Das Album- Rock Bilanz 1983"   856 018 / 019-1983).